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Mein erster OWK-Besuch im Dezember 2001 – der Versuch einer Gefühlsbestimmung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Lady Häääällen ;-)
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Endlich standen wir vor diesem großen, dunklen Tor - dem Tor das jeden Sklaven erzittern lässt!

Jetzt verstehe ich auch warum alle meine Begleiter kurzfristig "krank" wurden. Es ist schon sehr beeindruckend in der Dunkelheit vor dieser hohen Mauer bei schummricher Beleuchtung zu stehen und auf Einlass zu warten.

Da stand ich nun zusammen mit dem Koch der Queen (vaclav) und wartete, dass die kleine Klappe im Tor aufging, um die Formalitäten die im Königreich üblich sind, hinter mich bringen zu können. Denn die Fahrt mit dem Auto durch Schnee, Eis und Nebel hat von München nach Cerna immerhin 7 Stunden gedauert.

Nach ca. 5 Minuten durfte ich mit vaclav eintreten und ich wurde von Madame Clara begrüßt. Wir standen in einem wunderschönen Schlosshof und der vor kurzem gefallene Schnee, in dem sich der Mond reflektierte, gab dem Gelände einen märchenhaften Anschein.

Das Schloss der Königin mit dem grazilen Turm, der Außenpranger an einer dicken Steinmauer, die Reithalle, der Flaggenmast mit der Nationalfahne, das alles kannte ich aus Beschreibungen, Bildern und Videos. Aber bei dieser Beleuchtung übertraf das alles meine Erwartungen bei weitem.

Zuerst aber musste ich den Visaantrag ausfüllen. Dazu bat mich Madame Clara in den Shop, der zugleich auch Wechselstube und Empfangsbüro ist. Beim Eintritt kam mir ein wohlbekannter Geruch entgegen - LEDER !!! Die Auswahl war wirklich gigantisch und neben den bekannten Produkten des OWK, wie Peitschen und Videos gab es auch Unmengen von Schuhen, Stiefeln, Kleidung und andere "nützliche Gegenstände".

Also keine Angst meine Damen, sollten Sie einmal etwas zuhause vergessen haben - hier werden Sie geholfen.

Nach Eintragungen meiner Personalien in die Anmeldeunterlagen und Übergabe meines Zimmerschlüssels trug vaclav mein Gepäck auf mein Zimmer, das sich im ersten Stock des Haupthauses, in der Nähe des riesigen Club Wanda befand, der aber nur bei Großveranstaltungen zugänglich ist.

Nachdem ich mich etwas frisch gemacht hatte ging ich auf Entdeckungstour. Vaclav zeigte mir das Gebäude und führte mich schließlich in den Pub. Am vordersten Tisch saßen mehrere Damen, darunter auch die allseits bekannten Madames Clara und Sarka. Bei der Vorstellung durch vaclav, der allen Damen wohlbekannt ist, stellte ich überrascht fest, dass die Sprachkenntnisse der Damen weitaus besser sind, als immer wieder behauptet wird.

Auch einige sklaven waren schon versammelt, die allerdings etwas verloren wirkend herum standen, bis Vaclav sie überschwänglich begrüßte. Man(n) kennt sich halt in diesen „Kreisen“.

Einer der Sklaven fragte mich ob ich etwas trinken möchte und brachte mir den bestellten, wärmenden Tee umgehend.

Die Bilder die ich vorab vom Pub gesehen hatte wirkten wie der Speisesaal einer Jugendherberge. Tatsächlich ist es sehr gemütlich und der Ofen der mit Holz beheizt wird, zusammen mit der Weihnachtsdekoration, erzeugten eine sehr anheimelnde Atmosphäre.

Der Anblick der Damen und sklaven und der allgegenwärtigen dominanten Bilder und Folterwerkzeuge, ließen mich zum erstenmal spüren, dass dies tatsächlich ein Reich für dominante Frauen und ganz besonders wichtig, ausschließlich der Frauen ist. Mit anderen Worten ich fühlte mich hier gleich zuhause.

Plötzlich vernahm ich das typische Klicken von hohen Absätzen im Flur, der wie der gesamte Untergrund im Haupthaus mit großen Steinfliesen belegt ist. Zwei überaus elegante Damen betraten den Pub. Lady Regina und Ihre Freundin Lady Renè, in Begleitung Ihrer sklaven. Zusammen mit Ihnen sollte ich das vor mir liegende interessante Wochenende verbringen.

Während ich mit den Damen einen kleinen Imbiss einnahm, stürmte Madame Loreen mit einem Arbeitssklaven an der Leine herein, beide sichtlich vom Aufenthalt im Freien etwas unterkühlt. Madame bestellte sich etwas warmes zu trinken und der Sklave bekam eine Hundeschüssel mit Wasser und Brot auf den Boden gestellt. Ich verfolgte das Treiben sehr aufmerksam und musste feststellen, dass der Sklave sein Menü wirklich „genoss“. Wer weis wann er zum letzten mal etwas zum Essen erhalten hatte?

Vaclav bat uns zu einer Weinprobe in die große Halle an den offenen Kamin und stellte uns einen fränkischen Rotwein der Rebsorte Domina vor und der "gemütliche" Teil des Abends begann.

Madame Regina bestand in Ihrer unvergleichlich dominanten Art darauf, dass die anwesenden Sklaven Uns gefälligst zu unterhalten hätten. Irgendwie war Sie mit dem Gebotenen aber gar nicht zufrieden und Andy, ein Kanadier aus Vancouver, musste das Ganze büßen. Nackt, geknebelt, barfuss und mit verbunden Augen wurde er draußen im Schnee an den Außenpranger gebunden und ca. 30 Min von seiner Unfähigkeit überzeugt. Durch die Fackeln und das Mondlicht hatte die Szene eine unglaublich intensive Wirkung auf die umstehenden Damen und sklaven, die schweigend zusahen.

Gütig wie Madame Regina nun mal ist, wärmte sie Andy mit reichlich heißem Kerzenwachs wieder auf. Das war für den sklaven besonders schmerzhaft, da Andy stark behaart ist.

Zum Ausklang des Tages ging ich mit vaclav und einem anderen Sklaven in die Schwimmhalle, wo ich mich noch ein wenig entspannte und den Tag Revue passieren lies. Madames Regina und Renè schauten noch kurz vorbei und besprachen mit mir den Ablauf den folgenden Tages. Vaclav erhielt den Auftrag ein 5-gängiges Menü zu organisieren und zuzubereiten. Gewünscht wurde eine Kürbiskernsuppe, Salat mit geröstetem Geflügel, Zitronen-Sorbee, Gänsebraten mit Kastanien und zum Abschluss eine Käseauswahl.

Vaclav schaute mich mit seinem Dackelblick an, "woher nehmen und nicht stehlen, wir sind hier in Tschechien" fragte er mich? Ist das mein Problem war meine gnädige Antwort.

Na ja, jedenfalls ging ich dann ins Bett und schlief schnell ein. Über meine Träume berichte ich lieber nicht.

Am anderen Morgen wachte ich halb erfroren, noch vor dem Wecker auf und wollte nicht aus den Federn, weil der Raum sehr kalt war. Mit der Decke schlich ich mich ins Bad und hoffte das wenigstens die Dusche warmes Wasser bereit hielt. Danach schlüpfte ich sehr schnell in meine Sachen und begab mich zügig zum Frühstück. Dort teilte ich David, dem Mädchen für alles im OWK, mit, dass ich für die kommende Nacht eine zweite Decke wünsche. Wie sich bei diesem Gespräch herausstellte, wird die Heizung per Zeitschaltuhr geregelt, die morgens viel zu bald abschaltet.

Bei dem Small Talk während des Frühstücks äußerte ich, dass ich das Gefühl habe, vor Aufregung überhaupt nicht geschlafen zu haben, obwohl ich ausgeruht war. Worauf vaclav in seiner frechen Art antwortete, dass das die Seelen der armen geschundenen Sklaven sind, die die Damen nicht ruhen lassen - komisch niemand lachte?!

Nach dem gemeinsamen Frühstück mit den Damen fuhr ich mit vaclav in die nächst gelegene Stadt Jihlava, um für das Dinner einzukaufen. Man kann sklaven ja nicht alleine und unbeaufsichtigt einkaufen lassen.

Er kaufte zuallererst im Blumenladen 3 große Sträuße für die Erhabenen Damen des OWK. Er bekam ein sarkastisches "Schleimer" von mir zu hören. Und ihm viel immer noch nicht auf, dass er sein Halsband, das alle männer im OWK tragen müssen, noch um hatte, auch nicht als ihn die Verkäuferin sarkastisch anlächelte. Na ja so sind Sie halt die Männer – vergesslich ohne Ende. Mich hat es aber nicht gestört, also warum sollte ich ihn darauf hinweisen?

Als wir wieder im OWK ankamen verschwand vaclav in die Küche und ich ging mit den Damen im Sportspark Schlittenfahren. Sehr schöne Pferdchen hatten wir, ein Vierergespann. Sie hatten nur den Nachteil, dass sie mit Ihren 2 Beinchen kaum im Schnee vorankamen und ständig stecken blieben, da der "leichte" Schlitten für 4 Damen nicht einmal gewachste Kufen hatte. Und die Pferdchen hatten den Neuschnee noch nicht festgetreten, so das der Schlitten im Schnee versank. Wir Damen fanden das lustig, die Ponyboys eher weniger – aber wen kümmert das ?!

Bei strahlendem Sonnenschein erholten wir Damen uns dann von der anstrengenden Schlittenfahrt im Wintergarten bei Kaffee und Kuchen. Obgleich Madames Regina und René deutsch sprechen, beide kommen aus Wien, hatten wir uns darauf verständigt, im Interesse der anderen Anwesenden, nur Englisch zu sprechen. Was auch recht gut klappte. Nach dem Kaffeeplausch wurde Andy von Madame Regina wieder einmal für eine seiner lapidaren Bemerkungen gezüchtigt. Da kann man(n) nur sagen - Widerstand ist zwecklos! Das ganze verfolgte ich mit Genuss, denn Madame Regina ist mit Leib und Seele bei der Sache.

Da ich das Gelände des OWK gerne in seiner Gesamtheit kennen lernen wollte, befahl ich David, der ausgezeichnet deutsch spricht, mir alles zu zeigen. Wenn man die Bilder des Schlosses vor der Renovierung gesehen hat, glaub man gar nicht dass man sich auf dem selben Gelände befindet. Aus der ehemaligen Championzucht während der sowjetischen Besatzungszeit wurde wirklich ein kleines Königreich. Ein wundervoll renovierter Königinnen-Palast, komplett eingerichtet mit stilechten Möbeln, Stuck und Parkett und einem - mein Herz schlug sofort höher - einem wirklichen Gefängnis im Keller. Völlig dunkel, ausgestattet mit vergitterten Zellen, über Strafgeräte bis hin zu Dunkelkammern für die Einzelhaft ist alles vorhanden, was das Herz einer dominanten Dame begehrt. Wer einmal seinen sklaven wirklich bestrafen will - dort ist der richtige Ort. Leider gibt es seit neuestem auch eine kleine Heizung, denn die Damen haben sich beschwert es sei Ihnen zu kalt dort unten. Verstehe das wer will!

Nun machte ich mich schick für das Abendmahl und beaufsichtigte vaclav in seiner Küche, denn er hatte ein Problem. Er hatte die gewünschten Zutaten für das Menü nicht bekommen können. Nun war ein wenig Phantasie gefragt. Eigenmächtig änderte er das Menü und ersuchte um Nachsicht bei den Damen. Madame Regina fragt bei mir nach, wer denn wohl für die Bestrafung dieser seiner Eigenmächtigkeit zuständig sei? Zu seinem Glück konnte seine Herrin nicht mit ins OWK kommen und ich hatte nur den Auftrag ihn zu beaufsichtigen, nicht aber Ihn zu bestrafen - LEIDER!!

Letztendlich waren wir aber alle mit seiner Arbeit zufrieden und genossen das Essen in einem herrlichen Ambiente, bei Kerzenschein und guter Musik. Die sklaven saßen derweil auf kleinen Schemeln zu unseren Füßen und mussten geduldig auf die Reste warten. Unser gegenseitiges Bekunden der Qualität des Essens, machte es den sklaven nicht leichter zu warten. Um so eifriger machten sie sich über die Reste her. Wer weis was sie alles noch von den Tellern beim Abservieren eingeheimst haben?

Madame René war so überwältigt von diesem Lebensstil und dem damit verbundenen Lebensgefühl, dass Sie sich sogar dazu herabließ, den Koch zu loben.

Zum Billardspiel fanden wir uns dann alle in der großen Halle ein und stellten wehmütig fest, dass dies unser letzter gemeinsamer Abend sein würde. Dennoch hatten wir viel Spaß mit den Sklaven beim Billardspiel und einigen missglückten Einlagen der „männlichen Kreaturen“.

Das nächste mal wenn ich in das OWK reise hoffe ich, dass meine Begleiter nicht wieder gemeinsam kurz vorher der "OWK PEST" erliegen. Aber die anwesenden Damen meinten dies sei ein wohlbekanntes Phänomen. Männer sind halt doch das schwächelnde Geschlecht.

Mir tat es unendlich leid, dass ich diesen besonderen Ort wieder verlassen musste, ohne die ganzen Eindrücke und meine neuen Ideen weiterhin ausleben zu können.

Auf das ich bald wieder ins OWK reise - in Begleitung eines nicht „rechtzeitig erkrankten“ sklaven.

WOMEN OVER men